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Tank-Action-Event – Mutige Maichinger Abenteurer rocken das Ötztal

Von 23. bis 25.08.2013 hat eine erlesene Maichinger Mut-Mannschaft im Ötztal das 1. Tank-Action-Event erlebt.

Gut gelaunt und mit reichlich Proviant ausgestattet trafen sich dazu Chrissi, Anika, Daniel, Armin und Tank zur Abfahrt am Freitagmorgen. Auf Jan musste die Truppe wie gewohnt warten – mit 5 Minuten Verspätung ging es dann los in Richtung Fernpass.

Dabei bewies vor allem Co-Pilotin Chrissi im Tank-Benz echte Qualitäten: Als Ernährungsministerin sorgte sie für das leibliche Wohl des konzentrierten Fahrers.

Die Anreise endete ohne Zwischenfälle und Pinkelstopps im beschaulichen Sautens im Ötztal. Im Haus Michaela wartete die sympathische Gastgeberin Frau Hackl auf uns und zeigte uns die klasse ausgestatteten Ferienwohnungen, die wir für 2 respektive 7 (Jan und Daniel) Nächte gemietet hatten. Die hauseigene Schnapsbrennerei sollte uns am letzten Tag noch überraschen…

Lange ausruhen war nicht drin – das erste Action Event stand an: Quadfahren mit über 1.000 Höhenmetern!

Mario von Quadracer.at lies bereits die Motoren warmlaufen, als wir in Ötztal-Bahnhof unsere neuen fahrbaren Untersätze begutachteten. Nach einer kurzen Einweisung ging es auf die Piste. Dabei zeigten vor allem die beiden Power-Mädels Anika und Chrissi, dass sie Benzin im Blut haben. Mit einer Kaffeepause auf einem Berggipfel waren wir 4h unterwegs und konnten erleben, dass man auch im Daumen Muskelkater bekommen kann. Ohne Blech- oder Knochenschäden erreichten wir voller Adrenalin unseren Ausgangspunkt und machten uns für den gemütlichen Teil des ersten Abends bereit.

Nach einem gemeinschaftlichen Einkauf wurde in zwei Küchen simultan formidable Pasta mit Putenschnitzeln zubereitet. Leckerer Salat rundete das Buffet ab.

In der anschließenden Bier- und Ouzo-seligen Spielerunde schockte Jan mit Erdrutschniederlagen im Gesellschaftsspiel „DixIt“, wobei er eine nahezu dämonische geistige Verbindung zu Anika bewies. Hat nicht geholfen, den Gesamtsieg konnte Chrissi verbuchen.

Am nächsten Tag begrüßte uns die Sonne und wir enterten die Area 47 – den Ausgangspunkt der beiden noch anstehenden Action Events. Die Wasserlandschaft mit diversen irren Rutschen und Abschussvorrichtungen hat allen Spaß gemacht. Daniel überwand seine Höhenangst bei der „Kamikaze“, einer Freifallrutsche mit Höchstgeschwindigkeit. Leider hinderte ein „Frauen-Verboten“ Schild, dass Chrissi dieser Rutsche Ihre Kerbe einritzen konnte. Womöglich befürchtet der Veranstalter, dass hochrutschende Bikinioberteile zur Hauptattraktion der Kunststoff- und Stahlkonstruktion werden könnten. Schade drum…. Armin klemmte armselig ab und verweigerte die Kamikaze-Rutsche. Man hätte ihm also gleich einen Bikini anziehen können.

Rehabilitieren konnte er sich als Angriffspartner von Tank in Chrissis Beach-Volleyball-Team. Hier brachte man die Equipe um Anika, Daniel und Jan an den Rande einer Niederlage. Glücklich konnten sich die drei jedoch auf die Siegerliste eintragen.

Um 16 Uhr stand der Empfang der Ausrüstung für das gemeinsame Rafting auf der Agenda. Neopren, Helm und Schwimmweste waren das Rüstzeug, um den Fluss Inn an seinen wildesten Stellen per Schlauchboot-Raft zu erobern. Daniel und Tank waren die Schlagleute an der Front, und schirmten den Rest der Ruder-Novizen von den gröbsten Wellen des 10°C kalten Wassers ab. Nach diversen Spritzschlachten mit Booten verfeindeter Veranstalter legten Chrissi und Tank eine freiwillige Badepause an einer trügerisch ruhigen Stelle ein. Kurz vor einigen tückischen Stromschnellen gingen die beiden wieder an Bord, um das Boot weiter voranzutreiben.

Ein Super-Event ging mit der Rückgabe des Equipments zu Ende. Interessant war, dass sich manche eher weiche Teilnehmer unserer Runde tatsächlich über das zu kalte Wasser der Duschen mokierten – nach einer Fahrt in 10°C kaltem Wasser!

Ausklang fand der Abend im Riverhouse, leider ohne Jan, der als Senior der Truppe frühzeitig ins Bett ging, um Kraft zu tanken für das Highlight-Event: Das Canyoning.

Erneut markierte das Anlegen der Ausrüstung – Vollneopren und Helme – den Start des Events. Zu dem Zeitpunkt schlummerte Anika noch im Bett: Die Aussicht auf Sprünge aus bis zu 4 Metern in eiskaltes Wasser wirkten abschreckend, Anika zeigte hier Nerven.

Nach einer halbstündigen Bustour zum Einstiegspunkt in die berühmte Auerklamm mutierten 5 tapfere Canyoning-Neopren-Krieger zu ängstlichen Nervenbündeln: Gleich zu Beginn mussten sich alle Teilnehmer aus 18 Metern Höhe in die Klamm abseilen. 7°C Außentemperatur und 6°C Wassertemperatur taten ihr Übriges. Chrissi bewies Courage und schwang sich als erste über die Brüstung und in die Tiefe – der Rest folgte ihrem Beispiel. Die Klamm hielt für das Tank Team diverse trickreiche Passagen bereit. Sprünge, Rutschen und Abseilen standen auf dem Programm. Vor allem Chrissi und Tank wiederholten euphorisch viele Sprünge und Rutschpassagen mehrmals. Von Daniels Höhenangst kann nicht mehr viel übrig sein… Leider hatten wir richtig übles Wetter, wobei uns Regen noch nie so wenig ausgemacht hat wie an diesem Tag. Die gesamte Tour dauerte ca. 3,5h, und die Truppe kam mit unglaublichen Eindrücken von der unberührten Natur der Klamm mit einer gehörigen Dosis Adrenalin im Blut am Ausrüstungslager an.

In der Ferienwohnung räkelte sich Anika noch immer im Bett, als die mutigen Klamm-Jedis zurückkehrten. Nach einer heißen Dusche war auch eine hochprozentige Stärkung fällig: In der hauseigenen Abfindungsbrennerei des Gastgebers Herrn Hackl erhielten die Teilnehmer des Ausflugs nach harten körperlichen Anstrengungen nun eine kompakte Einweisung in die Kunst des Destillierens. Selbstverständlich überzeugten sich alle noch in der anschließenden Verkostung von der hohen Qualität der geistvollen Erzeugnisse. Es wurden diverse Käufe beobachtet, vor allem der grandiose Birnenschnaps aus Williams-Früchten von der eigenen Wiese überzeugte.

Derart angeregt teilte sich die Mannschaft: Während Anika, Chrissi, Armin und Tank die Heimreise antraten, starteten Daniel und Jan den zweiten Teil Ihres Urlaubs.

Ein riesen Dank geht an alle Mitstreiter, die dieses tolle Event ermöglicht haben. Nächstes Jahr steht das 2. Tank Action Event an, und wir hoffen, viele neue Sportler für unsere Veranstaltung gewinnen zu können.

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